Zensur in China
Bisher habe ich zum Thema Zensur vor allem über Zensur im Iran
berichtet. In China allerdings gibt es ein sehr ähnliches Problem. Wie
die Sonntagszeitung
heute berichtet, überwacht die chinesische Regierung die Presse und
insbesondere das Internet mit enormem Aufwand. Das geht sogar so weit,
dass für Hinweise auf pronografische oder regierungskritische Seiten im
Internet mit mehr als einem Monatslohn eines durchschnittlichen
Chinesen (die Sonntagszeitung nennt "bis zu Fr. 320.--") belohnt
werden. "Rund 50'000 Online-Polizisten" sollen "im Internet auf
Streife" sein, schreibt der Journalist Bernhard Bartsch in diesem
Artikel. Zudem sei bei einer Teilnahme an Internetforen immer öfters keine Anonymität mehr garantiert, da sich die Personen mit richtigen Namen und Personalausweisnummer registrieren müssten.
Paradoxerweise fühlten sich die Personen aber durch diese Restriktionen nicht oder kaum eingeschränkt, da sie das Internet als Unterhaltungsmedium wahrnähmen, und nicht als ein Ort, wo sie sich politisch auslassen könnten.
Dass die Zensur in China grassiert, ist jedoch nichts Neues. Auch Heise.de hat bereits öfters über dieses Thema verschiedene Artikel publiziert:
Paradoxerweise fühlten sich die Personen aber durch diese Restriktionen nicht oder kaum eingeschränkt, da sie das Internet als Unterhaltungsmedium wahrnähmen, und nicht als ein Ort, wo sie sich politisch auslassen könnten.
Dass die Zensur in China grassiert, ist jedoch nichts Neues. Auch Heise.de hat bereits öfters über dieses Thema verschiedene Artikel publiziert:
- MSN China wird Zensiert (14.06.05)
- Chinesische Webseiten müssen sich registirieren lassen (30.05.2005)
- Internetzensur in China funktioniert offenbar effektiver als erwartet (14.04.2005)
comments
Irgendwie alles was mit der chinesischen Regierung zu tun hat, löst bei mir einen Brechreiz ( :p ) aus. Sei es ein Grubenunglück das vertuscht wird oder eben die Zensur im Internet...
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