BloggalleryKontakt

blogroll

links

supported by

Zensur in China

Bisher habe ich zum Thema Zensur vor allem über Zensur im Iran berichtet. In China allerdings gibt es ein sehr ähnliches Problem. Wie die Sonntagszeitung heute berichtet, überwacht die chinesische Regierung die Presse und insbesondere das Internet mit enormem Aufwand. Das geht sogar so weit, dass für Hinweise auf pronografische oder regierungskritische Seiten im Internet mit mehr als einem Monatslohn eines durchschnittlichen Chinesen (die Sonntagszeitung nennt "bis zu Fr. 320.--") belohnt werden. "Rund 50'000 Online-Polizisten" sollen "im Internet auf Streife" sein, schreibt der Journalist Bernhard Bartsch in diesem Artikel. Zudem sei bei einer Teilnahme an Internetforen immer öfters keine Anonymität mehr garantiert, da sich die Personen mit richtigen Namen und Personalausweisnummer registrieren müssten.

Paradoxerweise fühlten sich die Personen aber durch diese Restriktionen nicht oder kaum eingeschränkt, da sie das Internet als Unterhaltungsmedium wahrnähmen, und nicht als ein Ort, wo sie sich politisch auslassen könnten.

Dass die Zensur in China grassiert, ist jedoch nichts Neues. Auch Heise.de hat bereits öfters über dieses Thema verschiedene Artikel publiziert:

Ähnliche Beiträge:
Zensiert Google China?
Mit Blogs gegen Zensur im Iran
Iran lässt Akbar Ganji frei
Was darf Meinungsfreiheit?
Reporter ohne Grenzen bittet Ganji, seinen Hungerstreik abzubrechen
Comments (1)  Permalink

comments

Sam @ 14.08.2005 18:44 CEST
Irgendwie alles was mit der chinesischen Regierung zu tun hat, löst bei mir einen Brechreiz ( :p ) aus. Sei es ein Grubenunglück das vertuscht wird oder eben die Zensur im Internet...

Bitte kommentieren Sie den Artikel!

Die Trackback-URL zu diesem Artikel ist:
http://kblog.freeflux.net/blog/plugin=trackback(385).xml

Keine (weiteren) neuen Kommentare erlaubt.