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Miller aus Beugehaft entlassen

Die US-Journalistin ist nach knapp drei Monaten Haft aus der Beugehaft entlassen worden, nachdem sie sich entschloss, vor dem Grand Jury auszusagen.
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Immer mehr ältere Menschen sind online

Heise.de berichtet, dass im Deutschen Bundesland Bremen immer mehr ältere Menschen den Anschluss an das Internet fänden. Interessant ist, dass dies vor allem durch spezifisch für ältere Menschen erstellte Angebote erreicht worden sei, so beispielsweise der "Seniorenlotse" und "ver.di".

All das ist ja an sich lobenswert, aber ich staune doch, dass die Angebote offenbar erst seit kurzem existieren, spricht man doch diesbezüglich schon seit langem von einer neuen Art von Analphabetismus. Wer den Computer nicht bedienen kann, ist ein Computeranalphabet. Das Internet ist jedoch mit der enormen Verbreitung in der Schweiz kaum mehr vom PC wegzudenken; es existiert in der Schweiz nur noch in Ausnahmefällen Computer, die keinen Zugang zum Internet haben. Seit etwa 1998 hat das Internet eine hohe Popularität erreicht, und wenn die Senioren erst ganze sechs Jahre später merken, dass sie da irgendwie den Anschluss verpasst hätten, obwohl viele Medien, insbesondere die Printmedien, immer wieder darauf aufmerksam gemacht haben, dann muss ich staunen.

Dieser Bericht, auf den sich heise.de bezieht, wurde für Deutschland erstellt. Doch auch wenn die Schweiz gemäss einem von der Seco (Staatssekretariat für Wirtschaft) 2004 publizierten Bericht (Seite 4, mittlere Kolonne) die höchste PC-Dichte weltweit hat, dürfte die Situation in der Schweiz ähnlich wie in Deutschland sein.
Auch in der Schweiz konnte man in der letzten Zeit von Senioren lesen, die vermehrt das Internet als ein wertvolles Informationsmedium benutzen würden. Dies geht offenbar so weit, dass es für die Klubschulen der Migros interessant ist, spezifisch für Senioren entsprechende Kurse anzubieten. Die Akzeptanz gegenüber dem Computer beziehungsweise dem Internet auch bei älteren Menschen scheint also  stark angewachsen zu sein. Letztere Aussage ist allerdigns insofern einzuschränken, als dass man heute im alltäglichem Leben kaum noch an einem Computer vorbei kommt: Der Bankomat ist ein Computer; Billetteautomaten der SBB sind Computer; in Telefonkabinen findet man das Telefonbuch nur noch in elektronischer Form vor; das Handy ist ebenfalls digital. Während noch vor einigen Jahren noch Computer fast nur in Form eines Desktop-PCs zu sehen waren, ist der Computer heute praktisch allgegenwärtig, man kann sich ihm in der Schweiz kaum noch entziehen - Akzeptanz hin oder her. So hat sich der Computer auch den Senioren in den Alltag eingeschlichen und hat wohl indirekt Ängste vor diesem "technischen Ding" abbauen können. Least not not least hat sich die Usability im Internet in den letzten Jahren erheblich gebessert, so dass die Führung durch die Homepages einiges einfacher und übersichtlicher geworden ist als früher, und was Google ist, dürfte sich ebenfalls herumgesprochen haben.

Freilich, es können heute noch längst nicht alle Rentner mit einem PC umgehen geschweige denn den PC so einrichten, dass er effizient läuft, sicher läuft, man kann gar froh sein, wenn ledglich die fundamentalsten Kniffe von Word ausreichend beherrscht werden. Wer zusätzlich noch Excel kennt, gehört wohl bereits zu jenen älteren Personen, die schon recht viel können.

Trotzdem:Ich finde es erstaunlich, dass ältere Menschen solche Mühe bekunden, sich mit diesen Werkzeugen zurecht zu finden. Denn auch die Generation von mir hat einen technologischen Wandel erleben und sich stetig anpassen müssen. Dass heute der technische Wandel schneller voranschreitet als früher, ist wohl nicht abzustreiten, doch diese Beschleunigung trat nicht von einem Tag auf den anderen ein; diese haben sie selber ebenfalls miterlebt. Aber vielleicht müssen wir jüngeren Leute den älteren  Mut machen, sich dem digitalen Fortschritt anzunähern, nachdem während der 80er Jahre die Elektronische Datenverarbeitung von den damals noch jüngeren Menschen als etwas "böses", weil als "Arbeitsvernichter" erkannt wurde und so wohl eine gewisse Distanz und Verunsicherung bei vielen Menschen entstanden ist. Wie auch immer, neuere Studien haben in den letzten Jahren klar gezeigt, dass die hohe Plastizität des Gehirns respektive die Lernfähigkeit bis ins hohe Alter praktisch stabil bleibt und selbst im Alter von etwa 80 Jahren nur wenig abnimmt. An Stelle von diversen Publikationen von Prof. Dr. Lutz Jäncke möchte ich hierbei auf ein Interview mit zwei anderen Experten hinweisen, das im Unimagazin erschienen ist, worin Prof. Jäncke sich ebenfalls zu diesem Thema äussert.
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Deutsche Welle zeichnet Blogs aus

Die Deutsche Welle sammelt vorschläge für den BOB (Best Of the Blog - ich staune, braucht es wirklich ein weiteres Akronym?). Die BOBs werden in 13 Kategorien eingeteilt und ausgezeichnet. Ich zitiere von der deutschsprachigen offiziellen Website thebobs.com diese 13 Kategorien:
  • BEST WEBLOG: Am Weblog-Champion stimmt einfach alles: Ein spannendes Thema, ein bestechendes Design und eine sprachlich anspruchsvolle Präsentation der Inhalte
  • BEST MULTIMEDIA BLOG: Hier steht nicht der Text im Vordergrund. Dieser Award zeichnet Weblogs aus, die in herausragender Weise mit Bild, Audio oder Video umgehen, zum Beispiel durch mobile blogging, video blogging oder einen klassischen Photoblog.
  • BEST PODCASTING SITE: Das Radio zum Downloaden ist in aller Ohren. Podcasting vereint Techniken der Weblog-Welt mit MP3-Downloads. In dieser Kategorie suchen wir den besten Podcaster. 
  • SONDERPREIS REPORTER OHNE GRENZEN: Mit diesem Preis werden Weblogs ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die freie Meinungsäußerung einsetzen. Dieser Award wird in Zusammenarbeit mit der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen vergeben.
  • BEST JOURNALISTIC BLOG In dieser Kategorie werden Weblogs ausgezeichnet die mit journalistischen Mitteln einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion leisten, indem sie Themen des Zeitgeschehens (Politik, Kultur, Sport, etc.) analisieren und kommentieren. Dieser Award wird jeweils in den Wettbewerbssprachen verliehen als

    BEST JOURNALISTIC BLOG / ARABIC
    BEST JOURNALISTIC BLOG / CHINESE
    BEST JOURNALISTIC BLOG / ENGLISH
    BEST JOURNALISTIC BLOG / FRENCH
    BEST JOURNALISTIC BLOG / GERMAN
    BEST JOURNALISTIC BLOG / PERSIAN
    BEST JOURNALISTIC BLOG / PORTUGUESE
    BEST JOURNALISTIC BLOG / RUSSIAN
    BEST JOURNALISTIC BLOG / SPANISH.
Bei der Deutschen Welle kann man nun via einem Eingabeformular seine Favoriten angeben. Zur Jury gehören Blogger, Journalisten, Bloganbieter und Wissenschaftler an. Erwähnenswert sind weiter gewisse Medienpartner wie die http://www.rsf.org, Handelsblatt.com und leMonde.fr.

Ich bin gespannt auf die Gewinner!
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Pendlerblog

In letzter Zeit ist mir vor allem ein Blog mit regelmässig interessanten und amüsanten Beiträgen aufgefallen:  Pendlerblog. Pendlerblog hat zum Ziel, Artikel aus der meistgelesenen (gratis-)Zeitung der Schweiz, "20 Minuten", zu kommentieren. Mitunter sind da nicht nur trockene Kritik zu lesen, sondern auch amüsante Kommentare über die oft ebenso erstaunlichen und witzigen Artikel selber.

Wer mich noch vor einigen Wochen gefragt hätte, ob denn ein Blog über eine einzelne Zeitung eine Chance hätte, dann hätte ich ihm gesagt: kaum, höchstens für ein spezielles Publikum, das so was mag, aber das dürften nur wenige sein. Doch ich bin da eines anderen belehrt worden, denn mir wäre "20 Minuten" als ein eher unbedeutendes - und doch alltägliches (und damit durchaus bedeutendem) Blatt, das man überall, in jedem öffentlichem Verkehrsmittel findet - nie in den Sinn gekommen. Die Alltäglichkeit von "20 Minuten" ist mittlerweile so gross, dass es sich offenbar sogar lohnt, über Missgriffe in Artikeln des Blatts zu berichten - das belegen jedenfalls die Zahlen von blogbox.ch.

Für erwähnenswert halte ich auch den doch recht kreativen Werbeslogan von Pendlerblog: "Erklärte 20-Minuten-Fans erklären 20 Minuten". Dies erinnert mich irgendwie an Tautologien wie zum Beispiel GNU, das für die Abkürzung "Gnu is not Unix" steht.
Ich bin jedenfalls von diesem Blog fasziniert und finde, er hat einen Link in meinem Blogroll redlich verdient!
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PR-Event Miss Schweiz Wahl

Nein, dies ist kein eigentlicher weiterer Beitrag zum Ausgang der Wahl der Miss Schweiz. Hier werden einige Aspekte rund um den Medien-Event der Wahl diskutiert.


Interaktion

Eigentlich erstaunlich, erst seit dem Jahr 2005 gibt es an der schweizer Miss Wahl die Interaktion zum Zuschauer. Die Zuschauer können von zu Hause aus die schönste wählen - allerdings nur via Telefon, nicht aber via SMS, wie auch schon beispielsweise bei MusicStar. Als Grund dafür wurde angegeben, das SMS-Voting habe sich in der Vergangenheit bei solchen Shows als unzuverlässig bzw. ungenau in der Zählung erwiesen.
Trotzdem, es ist erstaunlich, dass das schon seit geraumer Zeit bekannte Voting-Verfahren via Telefon erst im Jahr 2005 zum Einsatz kam, soll doch die Miss die Schweiz mit ihrer Schönheit im Ausland vertreten. Haben wir in der Schule nicht gelernt, die Schweiz sei eine (halb-)direkte Demokratie? Zudem wurde immer wieder prophezeit, das interaktive Fernsehen käme bald, das sei ein wirtschaftlich sehr lukrativer Markt. Doch damit wurde nichts, die MIsswahlen wurden erst seit diesem Jahr interaktiv, und wenn ich mich nicht irre, ist das versprochene interaktive Fernsehen, mal von einigen Shows abgesehen, bei weitem nicht in Sicht - das belegt wohl nicht zuletzt der sehr späte Einzug des Telefonvotings in die Misswahlen.
Überrascht hat mich auch das relativ geringe Medienecho bezüglich des Telefonvotings vor den Wahlen. Das Medienecho dazu war relativ gering. Ich jedenfalls erfuhr von dieser Möglichkeit erst sehr knapp vor der Ausstrahlung im Fernsehen - nachdem ich einen entsprechenden Zeitungsartikel bereits mehr als die Hälfte gelesen habe. Mag sein, dass ich dafür nicht repäresentativ bin (ich bin, offen gestanden, kein Fan von solchen Wahlen) oder aber schlicht die falschen Medien konsumiere (jedenfalls nicht das Auflagenstärkste Boulevardblatt der Schweiz...).
Zu guter Letzt frage ich mich, wann man denn via Internet abstimmen können wird? Aber das wird wohl ebenfalls noch einige weitere Jährchen dauern...


Schönheit im Wandel?

Im Vorfeld der Wahlen wurden in gewissen Medien diskutiert, ob denn das "neue Schönheitsverständnis", das zur Normalisierung der Schönheit beziehungsweise zur realitätsnahen Schönheitsideal bewege, sich auch in der Misswahl niederschlagen werde. Angestossen wurde diese Diskussion vor allem durch den Lebens- und Waschmittelkonzerns Unilever, der mit ihrem Produkt Dove eine aufsehen erregende Kampagne startete.
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Jedenfalls nahmen viele Journalisten die Kampagne zum Anlass, über die Schönheit nachzudenken und postulierten gar eine Tendenz zur neuen, realistischen Schönheit, die ein (fast) Jeder haben könne.
Doch offensichtlich waren die Zuschauer anderer Meinung. Denn - die sympathische Romande in Ehren - ist mit Verlaub keine gewählte "Schönheit" mit durchschnittlichen Massen, sondern sie ist 168 cm gross und hat die so selten anzutreffende Masse von 85-60-91.

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Breit diskutiert auch die Frage, ob denn die Intelligenz an einem solchen Wettbewerb mitberücksichtigt werde. Auch wenn der aktuellen Miss, die an der Universität Lausanne Jurisprudenz studiert, die Intelligenz durchaus nicht abgeht, wage ich zu behaupten, dass die Zuschauer kaum auf die Intelligenz, sondern vielmehr auf die Sympathie geachtet haben werden. Mit Sympathie allerdings hat Intelligenz nichts zu tun - und irgendwie bin ich auch gar nicht so unglücklich darüber.
Wir werden sehen, wie sich die Zuschauer in den nächsten Jahren entscheiden werden, ob sie bei den Missen mit demselbem hohen Intellekt wählen werden - und hoffentlich einmal eine MIss, die mehr Rundungen hat!
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Der Alchimist

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Der Alchimist machte Paulo Coelho weltbekannt. Dies ist eigentlich eher überraschend. Einerseits ist es erstaunlich, dass ein mit so einfachen Worten und Sätzen geschriebenes Buch zum Weltbestseller wird. Andererseits sind durchaus Parallelen wie zum Beispiel zum Roman Sophies Welt (1993) von Jostein Gaarder erkennbar. Letzterer Roman wurde ebenfalls zu einem Weltbestseller, mit einer ähnlich einfachen Sprache und vor allem mit dem Streifzug durch die Geschichte der Philosophie. Der Alchimist ist zwar kein Philosophielehrbuch wie Sophies Welt, doch in Coelhos Roman wird eine Lebensphilosophie durch die Figur von Santiago, einem andalusischen Hirten, vorgelebt. Hier soll nicht näher auf diese Philosophie eingegangen werden, denn gerade die Entdeckung und das gelesene Erlebnis, wie die Philosophie zu verstehen ist, macht das Buch aus.

Die Wahl des Berufs der Hauptfigur, hat eine verblüffende Wirkung in Bezug auf die Sprache. Die sehr einfach gehaltene Sprache erfährt so fast eine gewisse Logik und wirkt dadurch nicht wie ein Kinderbuch.
Der Alchimist ist aber nicht ganz frei von intellektuellen Ansprüchen, wie sie der Roman mit der einfachen Sprache und dem Hirtenberuf vorgibt. Einerseits regt das Buch gerade durch den Lebensweg von Santiago stark zum eigenem Nachdenken zum eigenem Leben an. Andererseits wird dezent einen Kulturkonflikt zwischen dem Christentum und dem Islam thematisiert, ohne dass dieses Thema je in dem Mittelpunkt rückt. Doch gerade diese Beiläufigkeit erhält eine gewisse Bedeutung insofern, als dass durch das Einleben des Hirten im arabischem Raum - und das obwohl er durchaus nicht ganz frei von Vorurteilen war - die Toleranz zu anderen Menschen aus anderen Kulturen vorlebt. Es mag gut sein, dass dieser 1988 erschienene Roman ebenfalls durch diesen Aspekt eine gewisse Brisanz und Verbreitung gewonnen hat.
Mir fielen ferner biblische Andeutungen auf. Santiago hat Träume, denen er folgt; während seinem Lebensweg wird er durch verschiedene Begegnungen auf eine Art und Weise weiser, er erlebt Siege und Niederlagen. Zudem ist ja gerade der Hirtenberuf ein Beruf, der in der christlichen Theologie eine wichtige Rolle spielt, und nicht zuletzt kann man durchaus mit dem Ende ein gewisses christliches Symbol erkennen.

Der Alchimist ist ein sehr angenehm und schön zu lesender Roman, der zur Bettlektüre eignet, doch ich möchte davor warnen, den Roman allzu leicht und schnell zu lesen, denn der Roman lässt einen unheimlich grossen Interpretationsspielraum zu, so dass man praktisch beliebig philosophieren kann. Wer sich die Zeit zum Nachdenken nimmt, der erhält eine grossartige Inspirationsquelle zum Nachdenken über sein eigenes Leben.
Wikipedia.de kritisiert, dass die Bücher von Coelho unter anderem "zu simpel oder esoterische Selbsthilfe-Literatur" seien. Selbstverständlich bin ich immer für jede Kritik an Kunst zu haben, doch meiner Meinung nach geht diese Einschätzung zu weit, in dem offenbar im Vorneherein die einfache Sprache und der grosse Interpretationsspielraum abgelehnt wird. Kritisch dagegen möchte ich sein, wenn Kritiker die interkulturelle Beziehungen hervorheben und loben. Wie ich oben schon erwähnte, hat das Buch für mich hierfür zwar ebenfalls ein Lob erhalten, doch ich möchte nicht so weit gehen, zu sagen, dass das Buch vor allem einen solchen Wert erhalten hat, wie viele Kritiker betonen. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass christlich geprägte Symbole relativ stark im Vordergrund stehen, jedenfalls haben sie ein stärkeres Gewicht als die islamischen erhalten. Zudem werden gewisse Dinge aus dem Islam meines Erachtens doch stark vereinfacht.

Der Alchimist weist gewisse autobiografische Züge Coelhos auf. Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Von seinen Eltern in die Jesuitenschule geschickt, fühlt er sich bald stark von der Religion eingeengt und will schon früh Schriftsteller werden. Diesen Weg schlägt er zunächst nicht ein; seine Eltern versuchen ihn gar mit Hilfe von dreimaligen Einweisungen in die psychriatrische Klinik und dort applizierten Elektroschocks von seinem Willen, Schriftsteller zu werden, abzubringen. 1970 bricht er sein Studium in Rechtswissenschaften ab, 1974 kommt er wegen seiner politischen Meinung für kurze Zeit ins Gefängnis, wo er nur dadurch aus dem Gefängnis kommt, in dem er darauf hinweist, dass er dreimal in einer psychriatrischen Klinik gewesen sei. 1986 begibt er sich auf die Pilgerreise nach Spanien Santiago de Compostela. Ein Jahr später, 1987, schreibt er sein erstes Buch Auf dem Jakobsweg. 1988 schreibt er Der Alchimist. Dem Roman war zunächst kein Erfolg beschieden, doch nach einem Verlagswechsel erlangt Coelho sukzessive Weltruhm. Der Alchimist wurde in 57 Sprachen übersetzt.
Coelho erhielt mehrere Auszeichnungen für diesen Roman, unter anderem 2001 den prestigeträchtigen Kulturpreis BAMBI.
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Kritik an Bush wird immer lauter

Gemäss immer häufiger auftretenden Medienberichten wird die Kritik an US-Präsident Bush immer lauter. Die einen werfen ihm systematisches Versagen auf dem Gebiet des Katastrophenmanagement vor, dia anderen, vor allem benachteiligte Bürgergruppen wie namentlich die schwarze Bevölkerung von New Orleans, werfen ihm vor, nur für die reichen gehandelt zu haben, während ihm die benachteiligten Gruppen wie gebrechliche und Menschen mit schwarzer Hautfarbe gleichgültig seien.

Hintergrund ist u.a., dass Bush noch am letzten Freitag zwischen den Rettern lief und sogar gescherzt haben und Erinnerungen über die Stadt erzählt haben soll. Wer als Politiker einen solchen Auftritt in der Öffentlichkeit macht, darf nicht wundern, dass er auch mit dem besten Public Relations Management nicht mehr viel Imageschaden abfedern kann. In einer solchen Situation, hätte er vor allem Handeln und nicht einfach inmitten der Strassen wandeln müssen. Dies gilt erst recht in den USA, wo Bush nach dem 9/11 versprochen hat, ein besseres Katastrophenmanagement einzurichten - das nun erneut kläglich gescheitert ist. Ich staune, dass ein Land, das fähig ist, auf der anderen Seite der Erde Kriege zu führen, nicht einmal vor seiner eigenen Haustüre adäquat handeln kann. Es würde mich nicht wundern, wenn dies allen Amerikanern so ergehen würde. Präsident Bush dafür zu Rechenschaft zu ziehen, dürfte sehr schwierig sein, ferner befindet sich dieser Präsident in seiner zweiten Amtszeit; er kann also ohnehin nicht mehr wiedergewählt werden.

Es gibt aber bereits Stimmen, die darauf hinweisen, dass im nächsten Jahr wieder Kongresswahlen sein werden, und die Republikaner womöglich dank dem Imageschaden Bushs eine Niederlage erleiden werden.


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Blogs und Berichte über Naturkatastrophe von New Orleans

Bei solchen Katastrophen wie sie leider am 30. August 2005 durch die Überflutung von New Orleans geschehen ist und nach wie vor anhält, sind auch  Blogger nicht weit. Ich masse mir als in der Schweiz lebender Blogger nicht an, eine grössere Analyse zu schreiben, was geschehen ist oder wie es anders hätte gemacht werden müssen, denn ich war weder zum Zeitpunkt der Hurrikan-Katastrophe, die der Hurrikan "Katrina" verusacht hat, nicht am Ort noch war ich je auf US-Amerikanischem Boden noch war ich (zeitlich) in der Lage, das Geschehen genauer mitzuverfolgen.
Deshalb möchte ich auf Medienberichte verweisen, die ich für wichtig, wenn möglich ortsnah und nicht aufgebauscht halte (alle Links sind englisch):
Die Lage scheint gemäss den obigen Berichten sehr dramatisch zu sein. Es ist für mich erschreckend, dass ein Land, das fähig ist, im Ausland Kriege zu führen und zu gewinnen, jedoch nicht in der Lage ist, eine rasche und effiziente Katastrophenhilfe im eigenen Land aufzubauen. In der schweizer Sonntagspresse kommt der Präsident dieses Landes nicht sehr gut weg, und das kann keine Überraschung sein.

[update] Side Effects schrieb ebenfalls einen (deutschen) Artikel
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kblogs aussehen

Ich würde gern das Aussehen von kblog verändern. Leider bin ich weder kreativ veranlagt noch habe ich genügend Zeit, um einige CSS-Experimente anzustellen.

Aber wer Lust hat, kblog ein dem Topic (Film - Medien - Literatur) entsprechendes Aussehen zu verpassen, der darf selbstverständlich mit mir Kontakt aufnehmen. Als Lohn kann ich anbieten:
  • Verlinkung zur Homepage / zum Blog
  • Hinweis auf der Startseite, von wem die Gestaltung stammt
  • Einen Artikelbeitrag über die Entstehung / die Ideenentwicklung des Designs, wobei natürlich der Designer erwähnt wird.
Ich würde mich auf jede Kontaktaufnahme freuen, auch wenn es nur Vorschläge zu Design-Ideen sind!
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freeflux.net mit neuen Funktionen

Still und heimlich hat freeflux.net den Komfort des Bloggens auf ihrem System ausgeweitet: Man kann neu "Drafts" (Entwürfe) erstellen, die nicht publiziert werden. Ferner kann man einem Artikel den Status "Public" oder "Private" geben, den Unterschied zwischen den beiden konnte ich allerdings nicht ausfindig machen. Wer davon mehr weiss, schreibe es bitte in einem Kommtar - danke!

Allerdings: Wenn ich einen Artikel als Draft abspeichere, dann kann man es noch in live search finden. Gegenwärtig habe ich ein solcher Draft gespeichert, und wer ihn findet - der darf ihn behalten ;)

Daneben wurde endlich auch der Coding-Editor, der beim Artikel arg eng ausgefallen ist, auf eine vernünftige Bereite gebracht, so dass man mit diesem auch ernsthaft arbeiten kann.

Schliesslich wurde eine Preview-Funktion eingebaut. Sehr nett und intuitiv gemacht!

Ich danke allen, die den Komfort verbessert haben!


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