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Kritik an Bush wird immer lauter

Gemäss immer häufiger auftretenden Medienberichten wird die Kritik an US-Präsident Bush immer lauter. Die einen werfen ihm systematisches Versagen auf dem Gebiet des Katastrophenmanagement vor, dia anderen, vor allem benachteiligte Bürgergruppen wie namentlich die schwarze Bevölkerung von New Orleans, werfen ihm vor, nur für die reichen gehandelt zu haben, während ihm die benachteiligten Gruppen wie gebrechliche und Menschen mit schwarzer Hautfarbe gleichgültig seien.

Hintergrund ist u.a., dass Bush noch am letzten Freitag zwischen den Rettern lief und sogar gescherzt haben und Erinnerungen über die Stadt erzählt haben soll. Wer als Politiker einen solchen Auftritt in der Öffentlichkeit macht, darf nicht wundern, dass er auch mit dem besten Public Relations Management nicht mehr viel Imageschaden abfedern kann. In einer solchen Situation, hätte er vor allem Handeln und nicht einfach inmitten der Strassen wandeln müssen. Dies gilt erst recht in den USA, wo Bush nach dem 9/11 versprochen hat, ein besseres Katastrophenmanagement einzurichten - das nun erneut kläglich gescheitert ist. Ich staune, dass ein Land, das fähig ist, auf der anderen Seite der Erde Kriege zu führen, nicht einmal vor seiner eigenen Haustüre adäquat handeln kann. Es würde mich nicht wundern, wenn dies allen Amerikanern so ergehen würde. Präsident Bush dafür zu Rechenschaft zu ziehen, dürfte sehr schwierig sein, ferner befindet sich dieser Präsident in seiner zweiten Amtszeit; er kann also ohnehin nicht mehr wiedergewählt werden.

Es gibt aber bereits Stimmen, die darauf hinweisen, dass im nächsten Jahr wieder Kongresswahlen sein werden, und die Republikaner womöglich dank dem Imageschaden Bushs eine Niederlage erleiden werden.


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