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kblog ist wieder bunt

Nachdem ich das kblog-Design sehr monochrom stylte, hagelte es Kritik. Ich möchte mich wie angekündigt, meinem Publikum beugen - und voilà! Hier das neue, buntere Design! Ich freue mich auf Kritik und die nächsten Design-Versuche... ;)
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fair blogging

Nach einer ziemlich kreativen Diskussion haben eDemokratie, gebsn und kblog einen neuen Vorschlag für einen Button zum "Blog-Codex" ausgearbeitet. Ausgangspunkt der Diskussion war ein Hinweis von gebsn. Er vertrat die Ansicht, falls er ein Blog-neuling wäre und die Ethik-Diskussion nicht gekannt hätte, wohl nicht gewusst hätte, worum es beim Button "Blog-Codex" handeln würde. Im Verlauf der Diskussion wurde weiter erwähnt, dass "Codex" wohl etwas gar zu streng klingt. So haben sie die drei in dieser für alle offenen Diskussion auf das Stichwort "Fair Blogging" geeinigt, zwei kurze Wörter, die auf einen Button von 15x85 Pixel passen. "Fair blogging" drückt Fairness und damit recht genau die Idee von Ethik beziehungsweise der Blogethik aus.

Hier ist der Button:

fair blogging version 01.01

Ich empfehle, diesen Button mit
alt="fair blogging version 01.01" title="fair blogging version 01.01"
einzufügen, um bewusst zu machen, welche Version man unterstützt. Denn die Idee ist, dass die Grundsätze des Fair Blogging sich im Fluss befinden sollten und hin und wieder geändert werden können. Damit man nicht einfach pauschal alle Versionen von fair blogging unterstützt, sollte auch klar gemacht werden, welche Version man meint. Leider hat die Versionsnummer auf dem Button selbst keinen Platz, so dass ich der Meinung bin, dass man entweder via Cursor (title) oder via einem textbasiertem Browser wie lynx (alt) zugänglich machen sollte, um welche Version es sich hierbei handelt. Bislang gibt es erst die Version 01.01, so dass dieser Vorschlag für den HTML-Code so aussieht:
<img alt="fair blogging version 01.01" title="fair blogging version 01.01" src="/adresse/zum/Button.png">

Bei src="..." handelt es sich um die Adresse, wo der Button liegt.
Aktuelle Informationen über die jeweiligen Informationen sind ferner unter dem Button liegend. Das heisst, wer auf den Button klickt, gelangt man auf das Wiki für Fair Blogging von eDemokratie.ch.

Somit lautet der von mir vorgeschlagene vollständige HTML-Code wie folgt:

<a href="http://www.edemokratie.ch/codex/doku.php?id=start"> <img alt="fair blogging version 01.01" title="fair blogging version 01.01" src="/adresse/zum/Button.png"></a>

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Eigentlich will ich ja...

... etwa zwei Artikel pro Woche veröffentlichen (nein, den über's Layout und diesen zähle ich nicht mit), doch im Moment habe ich ziemlich viel um die Ohren. Der nächste Beitrag wird zudem ziemlich recherchenaufwändig werden, weshalb ich die Publikation auf den nächsten Samstag oder Sonntag ansetzen werde. Ich bitte meine treuen Lesern um Entschuldigung!

Bis bald wieder,

krs
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kblog ist jetzt weniger bunt

Ich habe zwar erst vor kurzem  ein neues Layout entworfen,  aber ich fand es arg bunt. Es gefällt mir zwar, wenn es einige Farbtupfer hat, aber ich wollte was schlichteres. Wenn jetzt ein Proteststurm folgen sollte, werde ich mir was anderes überlegen müssen... also, bitte schreibt mir positive Feedbacks! ;)
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Pressefreiheit: Schweiz ist Spitze

Gemäss Reporter ohne Grenzen befindet sich die Schweiz in Sachen Pressefreiheit international auf dem ersten Platz. Reporter ohne Grenzen hat heute einen Report mit 167 Ränge veröffentlicht, wonach westliche Demokratien tendenziell in der Rangliste abrutschen. So figuriert beispielsweise auf der publizierten Rangliste die USA dieses Jahr 20 Ränge tiefer, wie die Organisation bekannt gibt:

"So sind die USA um über 20 Ränge zurückgefallen (44./23.); vor allem weil der Quellenschutz zunehmend untergraben wird. So trug auch die verhängte Beugehaft gegen New York Times-Reporterin Judith Miller zur negativen Bewertung bei. Kanada hat sich ebenfalls um einige Plätze verschlechtert (21./18.). Auch hier wurden der Schutz von Informanten geschwächt und Journalisten mitunter zu Handlangern der Justiz gemacht. Frankreich ist von Rang 19 auf Platz 30 zurückgefallen. Hier wurden Redaktionsräume durchsucht, Journalisten verhaftet und sowie die Liste von Pressedelikten erweitert."

Schlusslicht in diesem Bericht ist Nordkorea mit dem 167. Platz. Reporter ohne Grenzen zählt interessanterweise Irak zu den USA, und in diesem Land sollte man nur Journalist mit starken Nerven sein: die "USA (im Irak)" befindet sich auf Platz 157.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Armut eines Landes muss kein Indiz dafür sein, dass es eine schlechte Pressefreiheit habe (Benin (25.), Mali (37.), Bolivien (45.), Mosambik (49.), Niger (57.) und Ost-Timor (58.)).
Länder, die in jüngerer Geschichte unabhängig wurden, haben sich durchaus gut entwickelt: Slowenien (9.), Estland (11.), Lettland (16.), Litauen (21.), Namibia (25.), Bosnien-Herzogowina (33)., Mazedonien (43.), Kroatien (56.) und Ost-Timor (58.).

 (via news.ch)
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Kommunikation zur Vogelgrippe

Ich bin kein Experte in Sachen Pandemie und schon gar nicht ein Experte der Medizin. Wie auch immer die Gefahr einer Pandemie durch ein Vogelgrippe-Derivat (H5N1) nun wirklich ist, eines beunruhigt mich dann doch: die Kommunikation der Ärzte, Pharmaindustrie und des Bundesamtes für Gesundheit darüber.

Einmal heisst es, die Gefahr, dass die Schweiz von einer Vogelgrippe erfasst werde, sei "momentan äusserst gering" um im selben Atemzug gleich auch zu sagen, dass die Frage nicht sei, "ob, sondern nur wann". Einige Tage später heisst es dann wieder, man habe zu wenig Geld, um genug Medikamente an Lager zu haben. Nur eine weitere Woche später betont der Direktor des Bundesamts für Gesundheit, Thomas Zeltner, dass man "garantiert genügend Medikamente" habe.

Da ist aber nicht nur das Bundesamt für Gesundheit, das etwas zu sagen hat, sondern auch einige Medizinprofessoren. Diese Professoren mögen wohl profunde Auskunfte gegeben haben, aber sie waren wohl leider nicht auf das BAG abgestimmt; so kam es zu Widersprüchen, wodruch die Aufregung in den Medien weiter angestossen wurde.  Zu guter Letzt sprechen auch einige Leute aus der Pharmaindustrie mit, die natürlich ihr Interesse daran haben, dass ein bisschen Unruhe herrscht - man will ja Medikamente verkaufen.

Immerhin: Thomas Zeltner hat eingestanden, Fehler in der Kommunikation gemacht zu haben. Tröstlich, aber ein schaler Nachgeschmack bleibt.
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October Sky

http://dvdmaniac.freeflux.net/files/images/blog/octobersky.jpg

Die Hauptfigur von October Sky ist Homer Hickham (Jake Gyllenhaal), der in Coalwood, einer ländlichen und abgelegenen amerikanischen Kleinstadt in West Virginia im Oktober 1957 in der Schule vom Start des Satelliten Sputnik erfährt. Sputnik heisst jener Satellit, den die Sowjetunion als weltweit erstes Land ins All brachte; Sputnik ist jener Satellit, der mit dem dadurch ausgelösten so genannten Sputnik-Schock bis Reagan in den 80ern (Strategic Defense Initiative, auch "Star-Wars-Programm") und dem Zusammenbruch der UdSSR (1991) den ganzen Kalten Krieg prägte.

Nein, October Sky ist kein politisch-historischer Film wie etwa Thirteen Days (USA, 2000), sondern eine Millieustudie. Aber die historischen Ereignisse zu kennen, erleichtert das Verständnis, weshalb die Leute damals verwundert und verängstigt waren. Und in einer solchen Athmosphäre will Homer Hickham eine Rakete bauen, die zwar keinen einen Satelliten transportiert, doch immerhin: Rakte bauen und sie abfeuern. Da kann man verstehen, dass mit der Angst und dem Befremden gegenüber Sputnik die Bewohner der Kleinstadt Coalwood sich nicht gerade an Hickhams Idee erfreuen.

October Sky beleuchtet aber auch weitere Aspekte. Beispielsweise muss Homer Hickham mit der beginnenden Adoleszenz fertig werden - Konflikte mit der Familie und Bevölkerung sind damit vorprogrammiert. October Sky ist eine Millieustudie eines Jungen, einer Kleinstadt und dem Mief der 50er Jahre.

Eindrucksvoll sind die glänzenden Schauspielern wie Jake Gyllenhaal und Chris Cooper. Während Jake Gyllenhaal erst mit  The Day After Tomorrow (USA, 2004) den Durchbruch erreicht, schafft dies Cooper in seinem nachfolgendem Film nach October Sky in American Beauty (USA, 1999).

Manche Herzhüpfer darf man auch bei der hin und wieder schönen Bildführung erleben. October Sky basiert auf einer wahren Begebenheit, nämlich auf der Biografie von Homer Hickham. So hat die Bildführung stellenweise fast den harten Kontrast einer Dokumentation.

Fazit: October Sky ist eine schöne Millieu-Studie mit dem Mief der 50-er Jahre. Er bringt den Sputnik-Schock nur am Rande näher, aber zeigt den Einfluss des Satelliten in der Gesellschaft. Stärker noch ist allerdings die wirtschaftliche Depression der amerikanischen ländlichen Gegenden der 50er Jahre sehr deutlich erkennbar. Es ist eine ungewöhnliche Biografie von Homer Hickham, sehr schön interpretiert durch Jake Gyllenhaal. Sehr sehenswert!
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Fall der Mauer und Kommunikation

Bald, am 9. November jährt sich der Fall der Mauer zum 15. Mal. Eigentlich hätte ich für einen solchen Artikel auf Anfang November warten sollen, doch Spreeblick inspirierte mich eben erst vor kurzem dazu.

Am 9. November 1989 war ich noch keine 10 Jahre alt, mein 10. Geburtstag sollte erst einige Tage später folgen. Aber ich erinnere mich noch gut daran, in einer Zeitung Bilder von auf einer Mauer tanzenden Menschen gesehen zu haben. Begreifen, was der Mauerfall wirklich war, bedeutete, auslöste, sollte ich erst etwa zwei Jahre später. Der Mauerfall ist das zweite ausländische politisch-historische Ereignis, an den ich mich in meiner Kindheit erinnern kann; das erste, an das ich mich erinnern kann, war das Tian'anmen-Massaker vom 4. Juni 1989 in Peking, China. Doch nun zurück zum Mauerfall.

Ich glaube, ich habe bis heute nie wirklich begriffen, was beim Mauerfall wirklich ablief, und werde es vielleicht auch nie begreifen, denn ich war damals nicht alt genug es zu begreifen und ich war auf diese Art und Weise eben nicht dabei. Aber Spreeblick hat dieser Tage einen ausserordentlich interessanten und aufschlussreichen dreiteiligen Artikel verfasst, den man so nie in Geschichtsbüchern finden wird. Es ist die subjektive Sicht eines Berliners, und es ist das erste Mal, dass ich von einem derartigen Erfahrungsbericht vom Mauerfall erfahre. Spreeblick zeigt auf eine erhellende Art und Weise, dass der Mauerfall nicht direkt kausal durch die inneren Spannungen des Landes, respektive durch das kommunistische Regime geschah. Ich sage jetzt nicht, die inneren Spannungen seien belanglos gewesen, sondern nur, sie waren nicht der direkte Auslöser dafür. Die inneren Spannungen waren nur mehr der vorangehende Pass zum Tor.

Kausal dagegen waren, wie Spreeblick schreibt, eine "eine im Grunde dilettantische Mischung aus schlecht vorbereiteten SED-Mitgliedern und der Schnellinterpretation der Radio- und TV-Medien". Dies hatte dann zur Folge, dass "ab etwa 23 Uhr die völlig überforderten und uninformierten Grenztruppen dem Andrang der Massen nicht mehr standhalten konnten". Als ich das las, dachte ich: Mensch, wow. Die schlechte Kommunikation lässt einen ganzen Staat nur einige Monate später (Spreeblick datiert die Sendung auf "Gegen Ende des Sommers 1989") zusammenbrechen? Ja. Nein.

Nein, denn da gab es noch etwas vorher, nämlich den Pass zum entscheidenden Spieler, der das Tor schoss. Kommunikation muss jeweils aus der Geschichte heraus betrachtet werden und umgekehrt. Ohne das Wissen, was vorher passiert ist, und ohne das geschichtliche Wissen kann man keine gute Kommunikation machen; das gilt auch für die Politik. Ohne Geschichte gibt es keine gute Politik, auch wenn es immer wieder Politiker gibt, die historische Fakten schlicht ausblenden oder gar verdrehen. Womit wir wieder bei der Unzufriedenheit der DDR-Bürger wären. Auch hiervon gibt Spreeblick viel her, jedenfalls in den Kommentaren. FMat schreibt hier eine Anektote, der die damaligen Verhältnisse, mal von den Stasis abgesehen, plastisch beschreibt. Diese Probleme und viele weitere andere Probleme führten  dazu, dass die DDR in sich zusammenfiel, den letzten Ruck dazu gab die "dilettantische Kommunikation und die Schnellinterpretation der Medien".

Zurück zu Spreeblick: Die geschilderten Eindrücke sind in drei Artikel verfasst: vor dem Fall der Mauerwährend dem Mauerfall und kurz danach die Erlebnisse nach dem Mauerfall.
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Wie ich blogge?!

Der Verantwortliche von Bamblog hat eine neue Umfrage über das Bloggen bzw. Blog-lesen ins Netz gestellt. Weitere Informationen hierzu hat Bamblog selbstverständlich auf seinem eigenem Blog veröffentlicht. Ich bin über die Ergebnisse der Studie gespannt und werde selbstredend die Ergebnisse, sobald ich von ihnen erfahre, hier ebenfalls veröffentlichen.

(via Jobblog)

Wie ich blogge?!
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Akustische Eigenwerbung von PAX

PAX feiert sich, nachdem das Blog seinen 100 Artikel veröffentlicht hat und greift auf podcast-ähnliche Werbemittel zurück. Aber zum Glück braucht keiner neidisch auf PAX zu sein, wenn Prominente erzählen, dass sie PAX lesen würden - es ist ja nur Satire. Aber neidisch bin ich trotzdem: "Diä Idee isch eigentli vo mir gsi!" ;)

Weiter solche lustige Beiträge bitte! Ich könnte mir vorstellen, dass sich so etwas durchaus in der schweizer Blogszene durchsetzen könnte... :)

Herzlichen Glückwunsch zum 100sten Artikel!
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