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Roy Lichtenstein

In den letzten Monaten sah ich Gemälde von Roy Lichtenstein wieder öfters (oder fielen sie mir einfach öfters auf?).
Der berühmte Künstler und bekannteste Vertreter der Pop Art neben Andy Warhol, hat in meinen Augen mit seiner Kunst die klare Aussage geschaffen: sich auf das Nötigste zu beschränken, sich zu reduzieren.

Roy Lichtenstein ist besonders berühmt dafür, dass seine Comic-Gemälde und Comics mit einem speziellem Stil geprägt ist. Statt Flächen auszufüllen, beschränkte er sich darauf, die Flächen zu punktieren und sich nur auf wenige, aber grelle und starke Farben zu beschränken. Diese gepunktete Flächen werden gemäss Wikipedia Benday Dots genannt.
Es ist in meinen Augen faszinierend, welche Bildwirkung die Figuren, vor allem Comics, aber auch andere Sujets damit erhalten - trotz seiner Reduktion der Farbflächen!Heute würde man in der Werbung wohl sagen: "reduce to the max" oder so was ähnliches. Ich finde, bei seiner Farbwahl trifft "reduce to the max" den Nagel auf den Kopf, denn obwohl er nur sehr wenige Farben benutzt, erreicht er eine verblüffende Bildwirkung. Die Farben meistens sehr plakativ und sehr grell - typisch Pop Art - gewählt. Trotzdem zieht sich sein Stil in den meisten seiner Werke durch.
Ich mag diesen Stil, weil er zwar reduziert und vereinfacht aussieht, aber trotzdem eine erstaunliche Eleganz hat.

Obwohl Lichtenstein vor allem für solche Gemälde mit Comics berühmt ist, hat er auch diverse Gemälde mit "brushstrokes " (Pinselstrichen) geschaffen, manche sogar als Skulpturen. Eine solche Skulptur soll im Jahr 2003 auch in Zürich aufgestellt worden sein. Leider habe ich diese Skulptur noch nie entdecken können. Für Hinweise, wo genau sich die Skulptur in Zürich befindet, bin ich dankbar.

Roy Lichtenstein wurde 1923 in Manhattan geboren und starb 1997 in Manhattan an einer Lungenentzündung.
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