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Pressefreiheit: Schweiz ist Spitze

Gemäss Reporter ohne Grenzen befindet sich die Schweiz in Sachen Pressefreiheit international auf dem ersten Platz. Reporter ohne Grenzen hat heute einen Report mit 167 Ränge veröffentlicht, wonach westliche Demokratien tendenziell in der Rangliste abrutschen. So figuriert beispielsweise auf der publizierten Rangliste die USA dieses Jahr 20 Ränge tiefer, wie die Organisation bekannt gibt:

"So sind die USA um über 20 Ränge zurückgefallen (44./23.); vor allem weil der Quellenschutz zunehmend untergraben wird. So trug auch die verhängte Beugehaft gegen New York Times-Reporterin Judith Miller zur negativen Bewertung bei. Kanada hat sich ebenfalls um einige Plätze verschlechtert (21./18.). Auch hier wurden der Schutz von Informanten geschwächt und Journalisten mitunter zu Handlangern der Justiz gemacht. Frankreich ist von Rang 19 auf Platz 30 zurückgefallen. Hier wurden Redaktionsräume durchsucht, Journalisten verhaftet und sowie die Liste von Pressedelikten erweitert."

Schlusslicht in diesem Bericht ist Nordkorea mit dem 167. Platz. Reporter ohne Grenzen zählt interessanterweise Irak zu den USA, und in diesem Land sollte man nur Journalist mit starken Nerven sein: die "USA (im Irak)" befindet sich auf Platz 157.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Armut eines Landes muss kein Indiz dafür sein, dass es eine schlechte Pressefreiheit habe (Benin (25.), Mali (37.), Bolivien (45.), Mosambik (49.), Niger (57.) und Ost-Timor (58.)).
Länder, die in jüngerer Geschichte unabhängig wurden, haben sich durchaus gut entwickelt: Slowenien (9.), Estland (11.), Lettland (16.), Litauen (21.), Namibia (25.), Bosnien-Herzogowina (33)., Mazedonien (43.), Kroatien (56.) und Ost-Timor (58.).

 (via news.ch)
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Kommunikation zur Vogelgrippe

Ich bin kein Experte in Sachen Pandemie und schon gar nicht ein Experte der Medizin. Wie auch immer die Gefahr einer Pandemie durch ein Vogelgrippe-Derivat (H5N1) nun wirklich ist, eines beunruhigt mich dann doch: die Kommunikation der Ärzte, Pharmaindustrie und des Bundesamtes für Gesundheit darüber.

Einmal heisst es, die Gefahr, dass die Schweiz von einer Vogelgrippe erfasst werde, sei "momentan äusserst gering" um im selben Atemzug gleich auch zu sagen, dass die Frage nicht sei, "ob, sondern nur wann". Einige Tage später heisst es dann wieder, man habe zu wenig Geld, um genug Medikamente an Lager zu haben. Nur eine weitere Woche später betont der Direktor des Bundesamts für Gesundheit, Thomas Zeltner, dass man "garantiert genügend Medikamente" habe.

Da ist aber nicht nur das Bundesamt für Gesundheit, das etwas zu sagen hat, sondern auch einige Medizinprofessoren. Diese Professoren mögen wohl profunde Auskunfte gegeben haben, aber sie waren wohl leider nicht auf das BAG abgestimmt; so kam es zu Widersprüchen, wodruch die Aufregung in den Medien weiter angestossen wurde.  Zu guter Letzt sprechen auch einige Leute aus der Pharmaindustrie mit, die natürlich ihr Interesse daran haben, dass ein bisschen Unruhe herrscht - man will ja Medikamente verkaufen.

Immerhin: Thomas Zeltner hat eingestanden, Fehler in der Kommunikation gemacht zu haben. Tröstlich, aber ein schaler Nachgeschmack bleibt.
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Fall der Mauer und Kommunikation

Bald, am 9. November jährt sich der Fall der Mauer zum 15. Mal. Eigentlich hätte ich für einen solchen Artikel auf Anfang November warten sollen, doch Spreeblick inspirierte mich eben erst vor kurzem dazu.

Am 9. November 1989 war ich noch keine 10 Jahre alt, mein 10. Geburtstag sollte erst einige Tage später folgen. Aber ich erinnere mich noch gut daran, in einer Zeitung Bilder von auf einer Mauer tanzenden Menschen gesehen zu haben. Begreifen, was der Mauerfall wirklich war, bedeutete, auslöste, sollte ich erst etwa zwei Jahre später. Der Mauerfall ist das zweite ausländische politisch-historische Ereignis, an den ich mich in meiner Kindheit erinnern kann; das erste, an das ich mich erinnern kann, war das Tian'anmen-Massaker vom 4. Juni 1989 in Peking, China. Doch nun zurück zum Mauerfall.

Ich glaube, ich habe bis heute nie wirklich begriffen, was beim Mauerfall wirklich ablief, und werde es vielleicht auch nie begreifen, denn ich war damals nicht alt genug es zu begreifen und ich war auf diese Art und Weise eben nicht dabei. Aber Spreeblick hat dieser Tage einen ausserordentlich interessanten und aufschlussreichen dreiteiligen Artikel verfasst, den man so nie in Geschichtsbüchern finden wird. Es ist die subjektive Sicht eines Berliners, und es ist das erste Mal, dass ich von einem derartigen Erfahrungsbericht vom Mauerfall erfahre. Spreeblick zeigt auf eine erhellende Art und Weise, dass der Mauerfall nicht direkt kausal durch die inneren Spannungen des Landes, respektive durch das kommunistische Regime geschah. Ich sage jetzt nicht, die inneren Spannungen seien belanglos gewesen, sondern nur, sie waren nicht der direkte Auslöser dafür. Die inneren Spannungen waren nur mehr der vorangehende Pass zum Tor.

Kausal dagegen waren, wie Spreeblick schreibt, eine "eine im Grunde dilettantische Mischung aus schlecht vorbereiteten SED-Mitgliedern und der Schnellinterpretation der Radio- und TV-Medien". Dies hatte dann zur Folge, dass "ab etwa 23 Uhr die völlig überforderten und uninformierten Grenztruppen dem Andrang der Massen nicht mehr standhalten konnten". Als ich das las, dachte ich: Mensch, wow. Die schlechte Kommunikation lässt einen ganzen Staat nur einige Monate später (Spreeblick datiert die Sendung auf "Gegen Ende des Sommers 1989") zusammenbrechen? Ja. Nein.

Nein, denn da gab es noch etwas vorher, nämlich den Pass zum entscheidenden Spieler, der das Tor schoss. Kommunikation muss jeweils aus der Geschichte heraus betrachtet werden und umgekehrt. Ohne das Wissen, was vorher passiert ist, und ohne das geschichtliche Wissen kann man keine gute Kommunikation machen; das gilt auch für die Politik. Ohne Geschichte gibt es keine gute Politik, auch wenn es immer wieder Politiker gibt, die historische Fakten schlicht ausblenden oder gar verdrehen. Womit wir wieder bei der Unzufriedenheit der DDR-Bürger wären. Auch hiervon gibt Spreeblick viel her, jedenfalls in den Kommentaren. FMat schreibt hier eine Anektote, der die damaligen Verhältnisse, mal von den Stasis abgesehen, plastisch beschreibt. Diese Probleme und viele weitere andere Probleme führten  dazu, dass die DDR in sich zusammenfiel, den letzten Ruck dazu gab die "dilettantische Kommunikation und die Schnellinterpretation der Medien".

Zurück zu Spreeblick: Die geschilderten Eindrücke sind in drei Artikel verfasst: vor dem Fall der Mauerwährend dem Mauerfall und kurz danach die Erlebnisse nach dem Mauerfall.
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Kritik an Bush wird immer lauter

Gemäss immer häufiger auftretenden Medienberichten wird die Kritik an US-Präsident Bush immer lauter. Die einen werfen ihm systematisches Versagen auf dem Gebiet des Katastrophenmanagement vor, dia anderen, vor allem benachteiligte Bürgergruppen wie namentlich die schwarze Bevölkerung von New Orleans, werfen ihm vor, nur für die reichen gehandelt zu haben, während ihm die benachteiligten Gruppen wie gebrechliche und Menschen mit schwarzer Hautfarbe gleichgültig seien.

Hintergrund ist u.a., dass Bush noch am letzten Freitag zwischen den Rettern lief und sogar gescherzt haben und Erinnerungen über die Stadt erzählt haben soll. Wer als Politiker einen solchen Auftritt in der Öffentlichkeit macht, darf nicht wundern, dass er auch mit dem besten Public Relations Management nicht mehr viel Imageschaden abfedern kann. In einer solchen Situation, hätte er vor allem Handeln und nicht einfach inmitten der Strassen wandeln müssen. Dies gilt erst recht in den USA, wo Bush nach dem 9/11 versprochen hat, ein besseres Katastrophenmanagement einzurichten - das nun erneut kläglich gescheitert ist. Ich staune, dass ein Land, das fähig ist, auf der anderen Seite der Erde Kriege zu führen, nicht einmal vor seiner eigenen Haustüre adäquat handeln kann. Es würde mich nicht wundern, wenn dies allen Amerikanern so ergehen würde. Präsident Bush dafür zu Rechenschaft zu ziehen, dürfte sehr schwierig sein, ferner befindet sich dieser Präsident in seiner zweiten Amtszeit; er kann also ohnehin nicht mehr wiedergewählt werden.

Es gibt aber bereits Stimmen, die darauf hinweisen, dass im nächsten Jahr wieder Kongresswahlen sein werden, und die Republikaner womöglich dank dem Imageschaden Bushs eine Niederlage erleiden werden.


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Blogs und Berichte über Naturkatastrophe von New Orleans

Bei solchen Katastrophen wie sie leider am 30. August 2005 durch die Überflutung von New Orleans geschehen ist und nach wie vor anhält, sind auch  Blogger nicht weit. Ich masse mir als in der Schweiz lebender Blogger nicht an, eine grössere Analyse zu schreiben, was geschehen ist oder wie es anders hätte gemacht werden müssen, denn ich war weder zum Zeitpunkt der Hurrikan-Katastrophe, die der Hurrikan "Katrina" verusacht hat, nicht am Ort noch war ich je auf US-Amerikanischem Boden noch war ich (zeitlich) in der Lage, das Geschehen genauer mitzuverfolgen.
Deshalb möchte ich auf Medienberichte verweisen, die ich für wichtig, wenn möglich ortsnah und nicht aufgebauscht halte (alle Links sind englisch):
Die Lage scheint gemäss den obigen Berichten sehr dramatisch zu sein. Es ist für mich erschreckend, dass ein Land, das fähig ist, im Ausland Kriege zu führen und zu gewinnen, jedoch nicht in der Lage ist, eine rasche und effiziente Katastrophenhilfe im eigenen Land aufzubauen. In der schweizer Sonntagspresse kommt der Präsident dieses Landes nicht sehr gut weg, und das kann keine Überraschung sein.

[update] Side Effects schrieb ebenfalls einen (deutschen) Artikel
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Sonntagszeitung: "Jeder Tag hier ist ein 11. September"

Es ist auffallend, dass in den Schweizer Medien immer häufiger über Blogs berichtet wird. Die Sonntagszeitung zählt wohl zu jenen Schweizer Printmedien, die Blogs am meisten erwähnen. Es ist aber festzustellen, dass früher mehr über die Blogs selber berichtet wurde, während heute in den Artikeln nicht mehr das neue und ach so trendige Medium „Blog“ vorgestellt wird, sondern zunehmend über die Inhalte der Blogs. So basiert im Artikel „Jeder Tag hier ist ein 11. September“ der heutigen Ausgabe im wesentlichen auf Berichte von verschiedenen Blogs. Dies ist eine interessante Entwicklung insofern, als dass bis vor kurzem der Bezug auf ein entsprechendes Medium vor allem unilateral verlief, nämlich vom Blog zum Printmedium, während nun offenbar die Tendenz dahin geht, bilateral zu zitieren, das heisst, vom Printmedium zum Blog und umgekehrt.
Es ist aber nicht ganz verwunderlich, dass der erwähnte Artikel der Sonntagszeitung im Bund „Multimedia“ erschienen ist; denn es ist zu erwarten, dass die Leser der Rubrik „Multimedia“ einerseits frühere Berichte in früheren Ausgaben von "Mulitmedia" über Blogs gelesen haben, andererseits, dass Leser von „Multimedia“ technisch und im Bezug auf das Medium Internet auf dem aktuelleren Stand sind. Mit anderen Worten, die durchschnittliche schweizerische Bevölkerung weiss nach wie vor noch nicht, was ein Blog ist, aber vielen "Multimedia"-Leser dürfte das Wort "Blog" kein Fremdwort mehr sein.
Es wird interessant sein, wann wir die ersten Berichte von Blogs in Rubriken wie „Ausland“ oder „Schweiz“ lesen dürfen – die Sonntagszeitung befindet sich hierfür wohl auf dem besten Weg.

Im Artikel "Jeder Tag hier ist ein 11. September" stellt der Autor Michael Soukup vier verschiedene Blogs von im Irak dienenden Soldaten vor. Solche Blogs werden Military Blogs genannt, oft wird der Begriff aber mit Milblogs abgekürzt. Diese Blogs erzählen vom Militäralltag im Irak. Einige Blogs befürworten den Militäreinsatz im Irak, andere kritisieren den Einsatz. Nicht ganz überraschend ist die Sprache der meisten Blogs auf einem eher tiefen Niveau, da die meisten Dienstleistenden ein tiefes Bildungsniveau aufweisen. Sonntagszeitung stellt in diesem Artikel aber auch einen Blog vor, der mit "lyrischen Beschreibungen des Armeealltags" auffallen soll.

Ist das eine neue Ära der Militärberichterstatttung für die Öffentlichkeit? Von den CNN-Reportern, die im Golfkrieg von 1990/91 nur ausgewählte Bilder senden durften zu den „embedded Journalists“ im Irakkrieg von 2004 und nun die Meinung von den selber dienenden Soldaten? Mitnichten! Wie Sokoup berichtet, wurde Leonard Clark, ein bekennender Demokrat, zu einer Geldbusse von 820 US-Dollar und zusätzlichem Dienstzeit von 45 Tagen verurteilt. Er soll lediglich die US-Militärpräsenz im Irak kritisiert haben. Sein Blog ist zur Zeit ausser Betrieb, und wenn man auf die Domain (ohne /blog) hinsurft, wird man auf eine Friedensinitiative umgelenkt. Daily Kos hat ebenfalls über den Fall Leonard Clark zu berichten.

Besorgnis erregt zudem Sokoups Hinweis, dass offenbar nur regierungskritische und gegenüber dem Irakkrieg kritische Blogs aus dem Weg geräumt werden, während „patriotische“ Blogs wie jenen von Sergeant Chris Missick, der der stellvertretende Direktor der Bush-Wahlkampagne für Nordkalifornien war, praktisch unterstützt werden. Missick wurde als Soldat des Jahres 2004 ausgezeichnet, und nicht nur Soukup fragt sich, ob denn "er nicht in PR-Diensten des Pentagons steht".

Die von Sonntagszeitung vorgestellten Blogs (alle englisch):

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Zensur in China

Bisher habe ich zum Thema Zensur vor allem über Zensur im Iran berichtet. In China allerdings gibt es ein sehr ähnliches Problem. Wie die Sonntagszeitung heute berichtet, überwacht die chinesische Regierung die Presse und insbesondere das Internet mit enormem Aufwand. Das geht sogar so weit, dass für Hinweise auf pronografische oder regierungskritische Seiten im Internet mit mehr als einem Monatslohn eines durchschnittlichen Chinesen (die Sonntagszeitung nennt "bis zu Fr. 320.--") belohnt werden. "Rund 50'000 Online-Polizisten" sollen "im Internet auf Streife" sein, schreibt der Journalist Bernhard Bartsch in diesem Artikel. Zudem sei bei einer Teilnahme an Internetforen immer öfters keine Anonymität mehr garantiert, da sich die Personen mit richtigen Namen und Personalausweisnummer registrieren müssten.

Paradoxerweise fühlten sich die Personen aber durch diese Restriktionen nicht oder kaum eingeschränkt, da sie das Internet als Unterhaltungsmedium wahrnähmen, und nicht als ein Ort, wo sie sich politisch auslassen könnten.

Dass die Zensur in China grassiert, ist jedoch nichts Neues. Auch Heise.de hat bereits öfters über dieses Thema verschiedene Artikel publiziert:

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Reporter ohne Grenzen bittet Ganji, seinen Hungerstreik abzubrechen

Ein (leider) anonymes Email machte mich darauf aufmerksam, dass Akbar Ganji nach wie vor im Hungerstreik sei. Offensichtlich stammt das Email aber vom Maintainer von menschenrechte.blogg.de; unten wird das gesamte Email zitiert, und es ist offensichtlich, dass das Email von menschenrechte.blogg.de stammt.

Über Akbar Ganji habe ich bereits in zwei Artikeln in diesem Blog erwähnt. Er befindet sich heute seit 60 Tagen im Hungerstreik und versucht die Regierung Irans unter Druck zu setzen, um die Presse- und Medienfreiheit zu gewähren. Darüber hinaus hat er während seiner Gefangenschaft (!) sein "republikanisches Manifest" geschrieben.

Ich zitiere folgend das genannte Email:
Title: Reporter ohne Grenzen appelliert an Akbar Ganji, Hungerstreik abzubrechen
URL: http://menschenrechte.blogg.de/eintrag.php?id=793
Excerpt: In einem bewegendenden Brief von Robert Ménard an Akbar Ganji, fordert er den iranischen Journalisten auf, seinen Hungerstreik abzubrechen.

Der Druck auf die Familie wird immer größer.

Bei einer Hausdurchsuchung am 8. August wurde seine Frau geschlagen und seine Tochter bedroht.

Hintergrundinformationen:

In der Fortsetzung dieses Artikel findet sich die Pressemitteilung von Reporter ohne Grenzen und der deutsche Wortlaut des Briefes.

Bei amnesty international gibt es weiter Informationen zum Hungerstreik von Akbar Ganji.

Das Weblog Release Ganji in englischer und arabischer Sprache habe ich über den Eintrag bei Title and Registration gefunden.
BlogName: Menschenrechte
Hierzu verschiedene Links:
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Blair will Extremisten abschieben

Wie verschiedene Internetzeitungen berichteten, so auch die nzz.ch, berichteten, hat Blair ein Gesetz angekündigt, mit dem er islamische Extremisten abschieben könnte.
Ohne Zweifel, die Idee, man müsse etwas gegen den Terror tun, ist gut. Aber ich frage mich: einfach abschieben? Was würde man sagen, wenn die Schweiz plötzlich irgendwelche Mörder einfach aus dem Land wiese?

Blair hat offensichtlich nicht begriffen, dass der islamische Extremismus bzw. der daraus entstehende Terrorismus ein internationales Problem darstellt. Und mit "international" meine ich, dass nicht nur der Westen davon betroffen ist, sondern auch die Länder, in denen der Islam vorherrscht, selbst! Wir können beinahe täglich von Attentaten im nahen Osten lesen, aber anscheinend ist der Terror dort für Blair kein Thema.

Wie auch immer die Lösung im Detail schliesslich aussehen wird: Ich halte die Deportation von Extremisten für fragwürdig. Wann ist man ein Extremist, wann nicht? Was macht man mit Personen aus Ländern, die aus Nationen stammen, in denen Folter üblich ist? Wird Grossbritannien das Non-Refoulement-Verbot verletzen, das verbietet, Personen in solche Ländern abzuschieben?

Und schliesslich frage ich mich, welche Stimmung solche Pläne eines Premierministers unter den Briten auslösen wird. Will Blair wie schon Bush seine Nation in Angst- und Alarmbereitschaft versetzen, um sein Land zu polarisieren?

Wir werden es sehen.
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Leuenberger über niedergerissene Hemmschwellen

Der SP-Bundesrat Leuenberger gab dem Tages-Anzeiger ein schriftliches Interview, das auch auf seiner eigenen Homepage der UVEK zu finden ist. Dort liest man von "niedergerissenen Hemmschwellen", die zum Rütli-Eclat geführt hätten. Leuenberger sagt indirekt sogar, wer in concreto schuld sei.

UPDATE: rethorik.ch, eine Homepage der Knill+Knill Kommunikationsberatung, analysiert die Vorfälle auf dem Rütli und gibt Blocher einen Tipp. Zum Artikel...
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Lies of Silence (Candada, 1990)
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